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Handball - eine kleine Einführung

Die Bundesliga Handball ist eindeutig die stärkste Liga der Welt. Mit ungefähr 500.000 Mitglieder stellt Deutschland auch die meisten Handballspieler der Welt.

Mit der Handballweltmeisterschaft 2007 in Deutschland und den Gewinn des Weltmeistertitels ist ein regelrechter Handballboom ausgebrochen. Das hat zwar inzwischen wieder etwas nachgelassen, aber viel Menschen haben damals mitbekommen, was das für eine schnelle und spannende Sportart ist.
Viele Nicht-Handballer waren begeistert von den Spielen der deutschen Mannschaft. Unvergessen werden vor allem das Viertelfinale gegen Spanien und das Halbfinale gegen Frankreich bleiben. In beiden Spielen konnten sich unsere Jungs denkbar knapp durchsetzen.

Historisches

Erfunden wurde das Spiel in Form von Feldhandball um 1890. Damals wollten Frauen Fußball zu spielen. Die damaligen Sportfunktionäre hielten dies aber zu rauh für Damen und kreierten die neue Sportart. Die bedeutendste Phase des Feldhandballs war wohl in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Der Sport wurde allerdings fast nur im deutschsprachigen Raum Europas gespielt. Internationale Titel gingen fast ausschließlich an Deutschland. Viele alte Handballer bekommen heute noch leuchtende Augen, wenn es auf das Thema Feldhandball kommt.
In den 50er Jahren, mit der Errichtung von großen Sporthallen, kam der Hallenhandball auf. Vor allem in Osteuropa hatte man in dieser Variante lange Jahre die Nase international vorne. Erst mit Vlado Stenzel als Nationaltrainer und dem Team um Joachim Deckarm in den 70ern schaffte auch Deutschland in dieser Disziplin wieder Weltklasse zu sein.

Eigenschaften der Sportart

Hallenhandball ist ein sehr schnelles Spiel auf engem Raum. Es begeistert die Zuschauer und Spieler aufgrund des Tempos und der Abwechslung. Tore fallen reihenweise und Langeweile kommt nur sehr selten auf. Es erfordert von den Spielern eine hohe Präzision und ein gutes Auge bei den Würfen und Pässen. Der Körper wird sehr umfassend beansprucht und als Mannschaftssportart fördert es auch noch den Teamgeist. Da Laufen, Springen und Werfen die Basis bilden, kommt die Ausbildung eines Handballers physisch dem Zehnkampf in der Leichtathletk am nächsten. Daneben lebt der erfolgreiche Handball von der Fähigkeit der Spieler, Situationen blitzschnell zu erfassen und die richtigen Entscheidungen zu fällen. Auf dem Spielfeld gibt es praktisch keine schöpferischen Pausen, dafür gibt es die Auswechselbank. Auch dies ist für die Zuschauer nur von Vorteil.
Da im Team verschiedene Rollen und damit verschiedene Typen von Spielern gebraucht werden, ist Handball nicht nur etwas für Riesen. Während auf den sogennanten Rückraumpositionen meist große Spieler mit einem kräftigen Wurf benötigt werden, sind die Aussenpositionen zumeist mit kleineren und wendigen Spielern besetzt. Am Kreis, wo es stark auf Durchsetzungsvermögen ankommt, sieht man meist kräftig gebaute Typen.

Disziplin und Kosten

Da Handball nur in der Mannschaft gespielt wird, ist ein Spieltermin und ein Trainingstermin wenn irgend möglich auch wahrzunehmen. Man muss sich im klaren darüber sein, daß es keine Trendsport ist, bei der mal schnell ein Freund angerufen wird mit dem man sich trifft. Dafür ist aber der Spielbetrieb gut organisiert und die Kosten beschränken sich auf den Mitgliedsbeitrag und übliche Sportkleidung. Da Handball von Herbst bis Frühjahr im Wettkampf betrieben wird, ist es eine tolle Alternative zu wesentlich teureren Wintersportarten.