FC Kluftern 1933 e.V.
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FC Kluftern hat drei Punkte fest im Visier

Kluftern (sst) Der TuS Immenstaad hat vor Wochenfrist mit einem 3:1-Sieg gegen den Aufsteiger aus Sauldorf Rang vier in der Fußball-Kreisliga A3 Südbaden erobert. Am Sonntag (12.30 Uhr) ist die Mannschaft von Trainer Ewald Heichele beim Mitabsteiger SC Pfullendorf II zu Gast.
Der FC Kluftern, der ebenfalls den Weg von der Bezirksliga in die Kreisliga antreten musste, kam zuletzt beim Aufsteiger SC Markdorf II zu einem 1:1-Unentschieden und konnte den ersten Punkt der Saison aufs Konto schreiben. Am Samstag (16 Uhr) ist die Frickinger Reserve, die in der Vorwoche vor eigenem Publikum zu einem 2:1-Sieg gegen den SV Denkingen II kam, im Klufterner Brunnisach-Stadion zu Gast. „Wir wollen ein gutes Spiel machen und unsere Entwicklung ein Stück weiter voran bringen“, sagt Trainer Achim Glückler, der seine Hauptaufgabe in der Integration der vielen jungen Spieler und der Bildung einer homogenen Mannschaft sieht. Vor eigenem Publikum will Glückler „natürlich drei Punkte“ holen, auch, um mehr Abstand zu den Abstiegsrängen zu schaffen.
Der TuS Immenstaad fährt „mit gemischten Gefühlen“ nach Pfullendorf. Der Gegner steht nach zwei verlorenen Spielen – einer 2:5-Niederlage gegen Bermatingen und zuletzt einer 0:1-Niederlage in Herdwangen – auf dem letzten Platz. „Ein Platz, der der Mannschaft nicht gerecht wird“, sagt Immenstaads Trainer Ewald Heichele, der den Pfullendorfern aus eigener Beobachtung eine stattliche Kampfbereitschaft attestiert. Außerdem befürchtet Heichele, dass sich der Gegner Verstärkung aus der Landesliga-Elf holt. Seine eigene Mannschaft hingegen ist personell nicht gut aufgestellt. Eine ganze Reihe von Leistungsträgern sind erst jetzt im September in den Urlaub gefahren oder fehlen verletzungs- und krankheitsbedingt, darunter auch Patrick Homburger, Matthias Günther, Noah Rockstroh und Florian Maier

Die Kreisliga A, Staffel 3 vor dem Saisonstart

Pfullendorf (sz) Am Samstag startet die Fußball-Kreisliga A III in dei neue Saison. Mit dem FC Kluftern, dem TuS Immenstaad und dem SC Pfullendorf II mischen in der Staffel III der Kreisliga A gleich drei Bezirksliga-Absteiger im Kampf um den Meistertitel mit. Sie gelten nicht allein als die Favoriten der Liga. Auch der SV Meßkirch und die Owinger Sportfreunde, die sich personell gut verstärkt haben, oder die SG Herdwangen/Großschönach, die die letzte Saison auf Rang 3 beendete, werden hoch gehandelt. SZ-Mitarbeiterin Anthia Schmitt hat sich bei den Clubs umgehört.

Trainer Oliver Scherzinger muss bei den Sportfreunden Owingen/Billafingen gleich neun neue Spieler integrieren. Neben drei A-Jugendlichen aus dem eigenen Verein kamen Dennis Sutera und Benjamin Morgan vom FC Überlingen, Torwart Roberto Sutera und Roland Sautter vom Türkischen Arbeiterverein Überlingen, Konstantin Braun von den Nachbarn in Frickingen und Özcan Posun vom FC Bonndorf nach Owingen. Abgänge musste die Mannschaft nicht verkraften, aber Torhüter Marco Federle will etwas kürzer treten. Die Sportfreunde stecken auch in diesem Jahr die Ziele hoch. „Wir wollen im oberen Drittel mitspielen, im Idealfall bei den ersten Drei“, sagt Sprecher Dietmar Schaarschmidt, der dem SC Pfullendorf II die größten Aussichten auf den Meistertitel einräumt. Die Owinger wollen gleich beim Auftaktspiel am Sonntag (15 Uhr) Zählbares sammeln, wenn der Bezirksliga-Absteiger TuS Immenstaad in der Rebhalde zu Gast ist. „Drei Punkte sind eingeplant“, sagt Schaarschmidt. Scherzinger steht der komplette Kader zur Verfügung. Allerdings, so befürchtet Schaarschmidt, könnte es einen kleinen Trainingsrückstand geben, denn fast die gesamte Mannschaft befand sich in der ersten Augusthälfte im Urlaub.

Der SV Meßkirch beendete eine eher schwache Runde auf dem drittletzten Tabellenplatz. Ein Ergebnis, dass nach der neuen Saison anders aussehen soll. „Wir wollen möglichst früh den gesicherten Klassenerhalt und am Ende einen Platz im Mittelfeld“, sagt Spielertrainer Benjamin Schober, der von Torwarttrainer Peter Hoffmann unterstützt wird. Schobers Elf ist kräftig verstärkt worden: Patrick Gailfuß kam vom SV Denkingen, Dominik Weiß vom FV Walbertsweiler/Rengetsweiler und Marcel Sauter vom FC Schwandorf/Worndorf. Ebenfalls neu sind Hasan Kardenis und Florian Kahlisch von der A-Jugend des SC Pfullendorf sowie Nachwuchs aus dem eigenen Verein. Jürgen Binder verließ als einziger die Mannschaft in Richtung Engelswies. „Die Vorbereitung war sehr gut“, sagt Schober. Er ist nicht nur mit dem Trainingsfleiß zufrieden, sondern auch mit den Ergebnissen, darunter ein 5:0-Sieg im Pokalspiel beim SC Göggingen. Zum Rundenauftakt empfängt der SV Meßkirch die Frickinger Reserve (So., 15 Uhr). „Wir wollen gut starten und die Punkte hier behalten“, sagt Schober, der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Er hofft, dass der verstärkte Angriff seine Feuertaufe besteht. „Unser Manko in der letzten Runde war die Offensive, wir haben zu wenig Tore geschossen“, sagt Schober, der „einen der Absteiger oder die SG Herdwangen“ als Meisterschaftsanwärter sieht.

Für den FC Kluftern endete der zweijährige Ausflug in die Bezirksliga mit der 0:1-Niederlage auf der Reichenau im letzten Spiel der Saison. Ein Punkt und ein Tor fehlte der Elf von Spielertrainer Ingo Backert. Für den Verein besonders bitter: Die zweite Mannschaft hatte sich als Vizemeister der Kreisliga B für die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga A qualifiziert und musste nach dem Abstieg der Bezirksliga-Elf auf die Spiele verzichten. In Kluftern hat es einen Trainerwechsel gegeben: Für Backert kam Ex-Profi Achim Glückler. An Glücklers Seite steht Ralf Kaiser als Co- und Torwarttrainer. Die Mannschaft musste mehrere Abgänge verkraften: Marco Gessler wechselte zum SV Oberzell, Ahmet Özsoy spielt künftig in Tettnang und Tayfun Kirsan schnürt die Schuhe für den SC Markdorf. Ingo Backert bleibt dem Verein zwar erhalten, will aber aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten. „Wir setzen auf die eigene Jugend“, sagt Klufterns Sprecher Thomas Rauber. Mit Enes Nacak, Samuel Heske, Besat Hyseni und Tim Goldmann kamen vier vielversprechende A-Jugendspieler in den Kader. Weitere eigene Nachwuchstalente stehen in den Startlöchern. Außerdem sind die Langzeitverletzten Alexander Weber und Marco Mancieri wieder dabei, wenn es zum Rundenauftakt (So., 15 Uhr) nach Göggingen geht. „Wir wollen gut starten und drei Punkte mitnehmen“, sagt Rauber, wohlwissend, dass sich der FC Kluftern in Göggingen „schon immer schwer getan hat“. Den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga hat der FC Kluftern übrigens nicht im Visier. „Im Vordergrund steht jetzt der Umbruch und die Integration der jungen Leute“, sagt Rauber. Die Mannschaft soll „vorn mitspielen und erst in zwei oder drei Jahren wieder ganz oben angreifen“.

Auch der SC Pfullendorf II gehörte am Ende der letzten Runde zu jenen fünf Mannschaften in der Bezirksliga, die den Weg in die Kreisliga A antreten mussten. „Es muss weitergehen“, sagt Trainer Jürgen Posch, der die Mannschaft von Öner Topal übernommen hat. Sein Ziel ist es, „so schnell wie möglich wieder nach oben zu kommen“. „Unser Ziel ist der Aufstieg, aber es muss alles passen“, sagt er. Als Abgänge verzeichnete der Verein Harun Erdem und Zvonomir Klasan. Neu in die Mannschaft kamen Kaspar Abdulahad, Josef Kükler und Patrick Kakus vom SV Denkingen, Egzon Pajazitaj von den A-Junioren des FC Überlingen und Demail Bejzaku, der bisher in keinem Verein gemeldet war. „Die Vorbereitung war mit Ausnahme der beiden Urlaubswochen gut“, sagt Posch. „Glücklicherweise waren alle gleichzeitig im Urlaub.“ Der Trainer geht optimistisch in das Auftaktspiel gegen den SV Bermatingen am Samstag (17 Uhr), das voraussichtlich in der Geberit-Arena ausgetragen wird. „Wir wollen einen Sieg und werden aus einer sicheren Abwehr heraus unsere Chancen herausspielen“, sagt er. Posch steht ein großer Kader zur Verfügung. Beim Spiel gegen Bermatingen muss er auf Patrick Kakus und Demail Bejzaku verletzungsbedingt verzichten.

Der VfR Sauldorf ist als Meister der Staffel 5 mit einem klaren Acht-Punkte-Vorsprung nach zwei Jahren in der Kreisliga B wieder zurückgekehrt. „Damit hätten wir nicht gerechnet, aber dann haben wir eine starke Runde gespielt“, sagt Robert Gabele, der die junge Mannschaft mit vielen Eigengewächsen seit 18 Monaten trainiert. Für die neue Herausforderung in der Kreisliga A gab es kräftig Verstärkung: Stefan Fröhlich, Toni Spieß, Dietrich Sjutkin und Michael Hafner kamen vom SV Meßkirch nach Sauldorf. Ralf Stengele kehrte vom TSV Rulfingen zurück. „Wir haben einen guten Kader, sodass wir auch einen Verletzten gleichwertig ersetzen können“, sagt Gabele, der einen einstelligen Tabellenplatz anstrebt. Deutlich ehrgeiziger sind seine „hungrigen“ Spieler, die „vorn mitmischen“ wollen. Sie haben sich mindestens Rang fünf als Ziel gesetzt. Spieltechnik und Zweikampfstärke sollen den Weg ebnen. Auf den VfR Sauldorf wartet mit dem SG Herdwangen/Großschönach, der die letzte Runde auf Platz drei beendete, gleich zum Auftakt (So., 15 Uhr) eine anspruchsvolle Aufgabe. „Wir haben Respekt, aber wir haben keine Angst“, sagt Gabele, der, schon wegen der Selbstsicherheit, im Heimspiel „mindestens einen Punkt behalten will“. Gabele muss auf den verletzten Abwehrmann Valeri Lukanowski verzichten. Hinter dem Einsatz von Ralf Stengele steht verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen.

„Wir stehen personell deutlich besser da als in den vergangenen Jahren“, freut sich Johannes Lange, Trainer beim FC Überlingen II, über einige Neuzugänge. Osman Gündüz kam vom Türkischen Arbeiterverein und Yusuf Camara, der als Flüchtling nach Deutschland kam, hat sich bei den Überlingern neu angemeldet. Mit Alexander Renz und Hasan Gördük rückten außerdem zwei Eigengewächse aus der A-Jugend auf. Von der ersten Mannschaft wechselten Patrick Gut und Maximilian Heichele zur Reserve. Paul Bischoff ist nach einjähriger Pause zurückgekehrt. Roland Sauter und Benjamin Morgan haben den Verein in Richtung Owingen verlassen. Jakob Abdulahad wechselte zur neu gebildeten Mannschaft der Aramäer in Pfullendorf. „Wir möchten mit dem Abstieg nichts zu tun haben und streben einen Platz im gesicherten Mittelfeld an“, sagt Lange über das Saisonziel. Die Überlinger Reserve zeichnete sich zwar durch hohen Trainingsfleiß aus, war aber in den Vorbereitungsspielen nicht sehr erfolgreich. Zum Saisonauftakt geht es zum Bodensee Türkgücü Markdorf (So., 15 Uhr). „Beim Aufsteiger müssen wir gewinnen“, sagt Lange. Urlaubsbedingt gibt es noch einige Lücken im Kader. Außerdem fällt Patrick Gut verletzungsbedingt aus. Lange setzt deshalb auf Verstärkung aus der Landesliga-Elf.

Der SV Bermatingen hat im Jahr nach seinem Abstieg aus der Bezirksliga den sofortigen Wiederaufstieg verpasst. Die Mannschaft von Spielertrainer Michael Fink beendete die Saison auf Rang vier. In Bermatingen steht nun, so Spielertrainer Michael Fink, „ein Jahr des Umbruchs“ bevor. Mit Julian Mennel, Sebastian Schulz, Andreas Heusel und Marcel Schmid haben sich vier Stammspieler in Richtung der eigenen Reserve-Elf verabschiedet. Giuseppe Daniele bleibt der Mannschaft zwar erhalten, will aber kürzer treten. Neu in den Kader kamen Niklas Schellinger und Patrick Pfleghaar aus der eigenen Jugend. „Wir sind quantitativ und qualitativ schlechter aufgestellt, als im Vorjahr“, sagt Fink, der sich und seinen Spielern deshalb auch kein Saisonziel gesetzt hat und mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden wäre. Er schätzt die Liga „stärker als im Vorjahr“ ein und sieht eine „echte Herausforderung“ auf seine Elf zukommen.“ Ein zusätzliches Handicap: Die Vorbereitung verlief wegen zahlreicher Verletzungen nur durchwachsen und mit Maximilian Carl, Adrian Krieger, Robin Homburger und Fink selbst fallen vier Leistungsträger für längere Zeit verletzungsbedingt aus. Die Bermatinger starten beim Bezirksliga-Absteiger SC Pfullendorf II (Sa., 17 Uhr) in die neue Runde. „Da sind wir krasser Außenseiter“, sagt Fink. Er rechnet damit, dass sich der Gegner aus der ersten Mannschaft Verstärkung holt und wäre im Auswärtsspiel mit einem Punkt zufrieden.
einem Punkt zufrieden.

Der TuS Immenstaad hat die Feuerprobe in der Bezirksliga nicht überstanden und kehrt bereits nach einer Saison wieder in die Kreisliga A zurück. Nach einer schwachen Vorrunde wechselte der Verein in der Winterpause den Trainer. Auf Daniel Schmid folgte Ewald Heichele, der das Tabellenschlusslicht zwar wieder motivieren konnte, für den Klassenerhalt hat es bei fünf Absteigern aber trotz besserer Ergebnisse nicht mehr gereicht. Heichele trainiert die Mannschaft auch in der neuen Saison. Sein Kader ist zusammen geblieben. Lediglich Torhüter Jan Negrassus wechselte zum FC Überlingen. Dafür kamen Abwehrspieler Marco Weinert vom SC Markdorf und Angreifer Noah Rockstroh vom FC Kluftern sowie als neuer Torwart Niklas Messmer vom VfB Friedrichshafen ins Team. Drei Jugendliche aus dem eigenen Verein ergänzen den Kader. „Ich bin mehr als zufrieden“, sagt Heichele über die Vorbereitung, zu der auch ein mehrstündiger Mountainbike-Trail in den steilen Weinbergen gehörte. Das Trainingslager in Steinbach unmittelbar vor dem Saisonstart brachte den Feinschliff. Eine Prognose für den Saisonverlauf will der Trainer, der seine Prioritäten in „maximalem Spaß und Erfolg“ setzt, nicht abgeben, aber: „Das vordere Mittelfeld wäre ein Erfolg.“ Los geht es für die Immenstaader bei den Sportfreunden in Owingen (So., 15 Uhr). „Wir wollen einen guten Saisonauftakt spielen und etwas mitnehmen“, sagt Heichele. „Wir fahren hin, um nicht zu verlieren.“

Die Reserve des Landesligisten SpVgg. F.A.L. hat unter seinen Trainern Matthias Hahn und Mario Kundisch eine schwache Vorrunde mit einer geradezu sensationellen Aufholjagd nach der Winterpause wettgemacht und die Runde auf Platz acht abgeschlossen. In der neuen Saison hat Felix Randecker, der den Verein aus früheren Spielerjahren kennt und nach einer Verletzungspause zuletzt die A-Jugend des FC Überlingen trainierte, das Ruder übernommen. Mario Kundisch steht ihm weiterhin als Co-Trainer zur Seite. Matthias Hahn hat das Traineramt aus persönlichen Gründen abgegeben. Bei der Mannschaft gibt es mit Ausnahme von Torhüter Moritz Kohler, der von der A-Jugend des FC Überlingen nach Frickingen wechselte sowie Matthias Eschbach, Lukas Keller und Lukas Kasper, die von der ersten Mannschaft kamen, keine Veränderungen. „Wir sind gut aufgestellt und trainieren mit einem breiten Kader“, sagt Randecker, der selbst die Fußballschuhe nur noch bei Personalnot schnüren möchte. Seine Mannschaft hat eine gute Vorbereitung hinter sich, die im 4:2-Sieg bei den Owinger Sportfreunden gipfelte, und ist fest entschlossen, an die Erfolge in der letzten Rückrunde anzuknüpfen. „Wir wollen ungefährdet durch die Runde gehen und vielleicht oben anklopfen“, sagt Randecker über das Saisonziel in dieser „sehr starken Staffel“. Er sieht gleich mehrere Mannschaften als Meisterschaftsanwärter: „Es wird ein Dreikampf zwischen der SG Herdwangen/Großschönach, dem SC Pfullendorf II und dem TuS Immenstaad.“ Zum Auftakt (So., 15 Uhr) fahren die Frickinger nach Meßkirch. Randecker, kann personell aus dem Vollen schöpfen.

Der schmale Kader, bei dem sich jedes Verletzungspech schmerzhaft auf die Ergebnisse auswirkte, hat dafür gesorgt, dass der SC Göggingen in der letzten Runde stets in der Nähe der Abstiegsränge dümpelte und es am Ende nur für Tabellenplatz neun reichte. In der neuen Saison ist die Ausgangslage nicht viel besser, denn mit Markus Griesser, Yasar Aygün, Christoph Stärk und Georg Missel haben gleich vier Leistungsträger die Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Neu ins Team, das weiterhin von Adam Fiolka trainiert wird, kamen Marco Maier vom SV Meßkirch und Patrick Beck aus der eigenen Jugend. „Wir haben eine schwierige Saison vor uns“, setzt Vereinsvorsitzender Lothar Müller das Ziel mit „Klassenerhalt“ eher vorsichtig, zumal auch die Vorbereitung mit wechselnden Besetzungen nicht optimal lief. Der SC Göggingen startet mit zwei Heimspielen in die Saison. Am Sonntag (15 Uhr) ist der Bezirksliga-Absteiger FC Kluftern im Fischgruben-Stadion zu Gast. Eine Woche später kommt der Aufsteiger Bodensee Türkgücü Markdorf. „Es sollte ein knapper Heimsieg werden“, sagt Müller, der zumindest gegen Kluftern mit einem schwierigen Spiel rechnet. Immerhin steht Trainer Fiolka der komplette Kader zur Verfügung. Müller überlegt nicht lang, wer aus seiner Sicht der heißeste Anwärter auf den Meistertitel ist: „Der Absteiger SC Pfullendorf II, aber die Herdwanger muss man auch im Blick haben.“

1. Spieltag: Samstag, 16 Uhr: SV Denkingen II - SC Markdorf II, SC Pfullendorf II - SV Bermatingen (17 Uhr); Sonntag, 15 Uhr: SC Göggingen - FC Kluftern, Bodensee Türkgücü Markdorf - FC Überlingen II, Spfr. Owingen-Billafingen - TuS Immenstaad, VfR Sauldorf - SG Herdwangen/Großschönach, SV Meßkirch - SpVgg F.A.L. II.

FC Kluftern setzt auf den eigenen Nachwuchs

Nach dem Abstieg in die Fußball-Kreisliga A (Staffel 3) steht personell ein Umbruch ins Haus.
Kluftern sz Für den FC Kluftern hat sich der abschließende Spieltag als der schwärzeste Tag der Saison entpuppt. Die Mannschaft von FC-Spielertrainer Ingo Backert fuhr auf die Insel Reichenau und unterlag gegen die dortige Spielgemeinschaft knapp mit 0:1. „Ein Punkt zu wenig, ein Tor zu wenig“, sagt Sprecher Thomas Rauber im Rückblick. Denn ein Unentschieden hätte für den Klassenerhalt gereicht. Nun blicken die Verantwortlichen des Absteigers nach vorne.
Für den Verein besonders bitter: Die zweite Mannschaft hatte sich als Vizemeister der Kreisliga B für die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga A qualifiziert und musste nach dem Abstieg der Bezirksliga-Elf auf die Spiele verzichten. Inzwischen haben sich die enttäuschten Gemüter wieder beruhigt und man bereitet sich auf die neue Runde vor.
„Wir sind schon wieder im Training, denn wir haben uns für den Markdorf Cup angemeldet und spielen die Qualifikationsrunde“, sagt Rauber. In Kluftern hat es einen Trainerwechsel gegeben. Für Backert kam Achim Glückler, ein Fußballprofi mit Spielerfahrung in den obersten Ligen, darunter VfB Stuttgart, Karlsruher SC und SSV Ulm. Seit 2006 ist Glückler als Trainer tätig. Zuletzt trainierte er den TSV Ötisheim. Aus beruflichen Gründen verlegte er seinen Wohnsitz an den Bodensee. Ein Glücksfall für den FC Kluftern, der, so Rauber, bei der Trainerwahl Wert auf Erfahrung legte. An Glücklers Seite steht Ralf Kaiser als Co- und Torwarttrainer.

Langzeitverletzte wieder an Bord

„Abstiege bedeuten immer auch personelle Veränderungen“, berichtet Thomas Rauber von mehreren Abgängen. Marco Geßler wechselte zum SV Oberzell, Ahmet Özsoy spielt künftig in Tettnang. Und Tayfun Kirsan schnürt die Schuhe für den SC Markdorf. Ingo Backert bleibt dem Verein zwar erhalten, will aber aus beruflichen Gründen etwas kürzertreten. „Wir setzen auf die eigene Jugend“, sagt Rauber. Mit Enes Nacak, Samuel Heske, Besat Hyseni und Tim Goldmann kamen vier vielversprechende A-Jugendspieler in den Kader. Weitere eigene Nachwuchstalente stehen bereits in den Startlöchern. Außerdem kann Glückler auf die beiden Langzeitverletzten Alexander Weber und Marco Mancieri setzen, die wieder am Training teilnehmen.
Den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga Südbaden hat der FC Kluftern indes nicht im Visier. „Wir wollen mit dem jungen Team den Umbruch schaffen“, sagt Rauber. „Im Vordergrund steht jetzt die Integration der jungen Leute.“ In der nächsten Runde soll die Mannschaft „vorne mitspielen“. Mittelfristiges Ziel ist dann allerdings schon wieder die Bezirksliga. „In zwei oder drei Jahren wollen wir wieder ganz oben angreifen“, so Rauber.